Tarifcheck24.de-Die Versicherungsvergleicher! LEAD

 Home Themen Dienste Free SMS Kredite Finanzen
Finanzen & Wirtschaft | Aktuelle News | News Archiv
  Sie sind hier >> Startseite >> Finanzen & Wirtschaft

 Finanzen & Wirtschaft
  Startseite Portal
  Finanzen & Wirtschaft
  Aktuelle News
  News Archiv

 Themen
  Auto & Verkehr
  Computer & Technik
  Finanzen & Wirtschaft
  Fit & Gesund
  Immobilien
  Jobs & Bildung
  Kredit & Darlehen
  Politik & Gesellschaft
  Reisen & Urlaub
  Sport & Freizeit

 
Finanzen & Wirtschaft >> Nachrichten

Reallöhne seit 2004 rückläufig, Lohnquote erreicht Rekordtiefs

 

(pressrelations) -
Reallöhne seit 2004 rückläufig, Lohnquote erreicht Rekordtief

Die Reallöhne der Arbeitnehmer sind seit 2004 gesunken - eine Entwicklung, die es in diesem Ausmaß nie zuvor in der Bundesrepublik gegeben hat. Die Verteilung hat sich deutlich verschoben hin zu Kapital- und Selbständigeneinkünften. Im Gegensatz zur Lohnentwicklung sind die Einkommen aus selbständiger Tätigkeit und aus Kapitalvermögen kräftig gestiegen. Die Arbeitnehmerentgelte machen folglich einen immer geringeren Teil des Volkseinkommens aus. Die bereinigte Lohnquote erreichte 2007und 2008 mit rund 61 Prozent ein Rekordtief. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie des DIW Berlin.

"Im internationalen Vergleich ist die Lohnentwicklung außerordentlich schwach", sagte DIW-Experte Karl Brenke. "Dies ist umso bemerkenswerter, als sich die Qualifikation der Arbeitnehmer erhöht hat: Dies hätte eigentlich einen Anstieg der Verdienste erwarten lassen". Eine Ursache dieser Entwicklung sieht DIW-Experte Brenke in der geringeren Verhandlungsmacht der Gewerkschaften.

Reguläre Jobs überdurchschnittlich belastet

Auch bei der Belastung durch Lohnnebenkosten hat sich das Gewicht zuungunsten der Arbeitnehmer verschoben. Seit 2003 stagnieren die von den Arbeitgebern gezahlten Sozialabgaben, während die Sozialabgaben der Arbeitnehmer und die Lohnsteuer weiter gestiegen sind. Da Beamte und geringfügig Beschäftigte vergleichsweise wenige Abgaben leisten, werden die regulär sozialversicherungspflichtig Beschäftigten überdurchschnittlich zur Kasse gebeten. Im letzten Jahr belief sich das durchschnittliche Arbeitnehmerentgelt pro Stunde auf gut 25 Euro, der durchschnittliche Nettolohn lediglich auf gut 13 Euro. 48 Prozent des Arbeitnehmerentgelts entfallen somit im Schnitt auf Steuern und Sozialbeiträge. Bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt der Anteil der Abgaben jedoch bereits mehr als die Hälfte des gesamten Arbeitsentgelts.

Lohnquote auf Rekordtief

Anders als in früheren Aufschwungphasen haben die Arbeitnehmer bei ihren Einkünften aus abhängiger Beschäftigung im jüngsten konjunkturellen Aufschwung der Jahre 2004 bis 2008 nicht von der wirtschaftlichen Entwicklung profitiert. Bis zum letzten Jahr mussten sie Reallohnverluste hinnehmen. Der Anteil der Löhne am gesamten Volkseinkommen liegt mittlerweile auf einem Rekordtief von 61 Prozent, da der Anteil der Einkommen aus selbständiger Tätigkeit und Kapitalvermögen gestiegen ist. Dass die Arbeitnehmer die Verteilungsspielräume aus dem wirtschaftlichen Aufschwung nicht nutzen konnten, führt das DIW Berlin auf den fortschreitenden Strukturwandel und den damit verbundenen Machtverlust der Gewerkschaften zurück. Allerdings: Die aktuelle Rezession könnte die Negativ-Entwicklung der Lohnquote zumindest etwas dämpfen. "Wie in früheren Rezessionen werden auch dieses Mal die Kapitaleinkünfte stärker als die Löhne unter Druck geraten," so Karl Brenke.

Qualifizierte Tätigkeiten auf dem Vormarsch

Die Struktur der Beschäftigten hat sich zu den qualifizierten Tätigkeiten hin verlagert. Einfache Berufe, insbesondere solche mit manuellen Tätigkeiten, verlieren an Bedeutung. Nicht-manuelle Berufe mit mittlerer Qualifikation sind dagegen stark auf dem Vormarsch. Dieser Trend weg vom produzierenden Gewerbe hat die Gewerkschaften und ihre Verhandlungsposition im Tarifstreit offenbar geschwächt.


Reallöhne in Deutschland seit Jahren rückläufig. Von Karl Brenke. In: Wochenbericht 33-2009
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/100473/09-33-1.pdf


Renate Bogdanovic
Pressestelle
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)
German Institute for Economic Research
Mohrenstraße 58
10117 Berlin
Tel. +49-30-897 89 249
mailto:presse@diw.de

> Alle Nachrichten aus dem Bereich Auto anzeigen || > Aktuelle Nachrichten

 Der Kredit Report
Benötigen Sie einen Kredit! Wir zeigen Ihnen auf was Sie achten müssen.. 
 Top Angebote
Aktuell
  Gewinnspiele Verzeichnis
Lotto spielen
Free SMS
Online Kredit Report billiger
Kostenlose Homepage
 Free SMS
Alle Tipps & Tricks beim Free SMS Versand im Internet. 
 Gewinnen Sie
Gewinnspiele finden und mitspielen - Über 500 mal gewinnen.. 
 Lotto spielen
Lottoschein vergessen? Hier bequem mitspielen.

Impressum PartnerAGB - Jobs - Werben

Ohoo.de als Startseite eintragen - Ohoo.de als Bookmark
Verzeichnis - Homepage anmelden